Wir Menschen sind von Natur aus soziale Wesen – wir wollen in Beziehung treten, verbunden sein, uns zeigen dürfen.
Wenn diese Verbindung durch frühe Verletzungen oder Überforderung gestört wurde, verlieren wir oft den Kontakt zu uns selbst.
Die Identitätsorientierte Psychotraumatheorie (IoPT)bietet einen achtsamen Raum, um diese alten Erfahrungen zu verstehen und zu integrieren.
Mit einem einfachen Anliegensatz wie
„Ich will frei sein“
kannst du entdecken, welche inneren Anteile in dir wirken – und was sie brauchen, um wieder in Beziehung zu kommen.
Ich begleite dich auf deinem Weg zu mehr Klarheit, Verbindung und innerer Freiheit.
IoPT - Identitätsorientierte Psychotrauma Theorie
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Die IoPT wurde von Prof. Dr. Franz Ruppert, einem deutschen Psychotraumatologen, entwickelt. Sie basiert auf seinen Forschungen zu Bindungstrauma, Ich-Spaltung und systemischen Trauma. Ruppert erkannte, dass viele psychische Probleme auf nicht verarbeitete frühe Traumata zurückgehen, die zu fragmentierten Anteilen der eigenen Identität führen. IoPT nutzt Aufstellungen, in denen diese inneren Anteile sichtbar und bearbeitbar gemacht werden.
IoPT ermöglicht es, verstrickte oder abgespaltene Anteile des Selbst bewusst zu machen, zu benennen und zu integrieren.
Die Methode fördert die Selbstregulation, da Menschen erkennen, welche inneren Anteile noch traumatisiert sind und welche Ressourcen bereits vorhanden sind.
Besonders wirksam bei Bindungs- und Entwicklungstraumata, da sie die innere Ordnung und Identitätsstruktur stabilisiert.
Durch die Sichtbarmachung von Traumaanteilen können alte, unbewusste Muster erkannt und gesunde, selbstbestimmte Verhaltensweisen gestärkt werden.
IoPT wird sowohl im Coaching und psychotherapeutischen Einzelsitzungen als auch in Gruppen-Settings angewendet und bietet einen traumasensiblen Ansatz, der die komplexen Zusammenhänge von frühen Traumata, Identität und Beziehungsmustern berücksichtigt.
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Du willst mit der IoPT arbeiten?
Die Methode kann in EInzelsettings und Gruppensettings stattfinden.Ein einzelner Prozess dauert dabei meist etwa eine Stunde ohne Vorgespräch.
Du darfst entscheiden, welches Setting zu dir passt.
Nimm gerne Kontakt zu mir auf um mehr zu erfahren
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Ein Prozess kostet bei mir aktuell 89€.
EMDR - Eye Movement Desensitization and Reprocessing
Manche Erlebnisse lassen uns nicht los.
Bilder, Gefühle oder Körperreaktionen tauchen immer wieder auf – selbst dann, wenn wir „eigentlich“ längst wissen, dass es vorbei ist.
EMDR (Eye Movement Desensitization and Reprocessing) ist eine therapeutische- & Coachingmethode, die hilft, solche belastenden Erfahrungen zu verarbeiten.
Durch gezielte bilaterale Stimulation – meist in Form von geführten Augenbewegungen oder leichten rhythmischen Reizen – wird das Gehirn dabei unterstützt, das Erlebte neu zu ordnen.
Das, was feststeckte, darf sich bewegen.
So können alte Emotionen integriert werden, innere Anspannung löst sich, und es entsteht Raum für Ruhe, Klarheit und neue Perspektiven.
Viele Menschen berichten danach, dass sich Erinnerungen zwar noch zeigen aber nicht mehr weh tun.
EMDR ist kein Eingriff, sondern eine behutsame Begleitung auf dem Weg, das eigene Nervensystem wieder in Balance zu bringen –
damit du dich sicher, präsent und lebendig fühlst.
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EMDR wurde in den späten 1980er Jahren von Francine Shapiro, einer US-amerikanischen Psychologin, entwickelt. Sie entdeckte zufällig, dass Augenbewegungen beim Nachdenken über belastende Erinnerungen die emotionale Intensität dieser Erinnerungen reduzieren können. Darauf aufbauend entwickelte sie ein strukturierteres therapeutisches Verfahren, das Traumaerinnerungen gezielt verarbeitet.
EMDR zielt darauf ab, traumatische Erinnerungen im Gehirn neu zu verarbeiten, sodass sie nicht mehr überwältigend wirken.
Durch die Kombination von bilateraler Stimulation (z. B. Augenbewegungen, Taps oder akustische Signale) mit der Fokussierung auf belastende Erinnerungen wird das innere Nervensystem reguliert.
Die Methode ist besonders wirksam bei Posttraumatischem Stress, Angststörungen und traumabedingten Belastungen, da sie die neuronale Verarbeitung von Trauma unterstützt, ohne dass der Mensch die Erinnerung aktiv „verdrängen“ müssen.
EMDR wird weltweit von Psychotherapeut:innen angewendet und gilt als evidenzbasierte Methode für die Coaching und Traumatherapie, da es sowohl psychologische als auch neurobiologische Prozesse integriert.
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Du willst mit EMDR arbeiten?
Die Methode findet bei mir in Einzelsettings stattEin einzelner Prozess dauert dabei meist etwa eine Stunde ohne Vorgespräch.
Nimm gerne Kontakt zu mir auf um mehr zu erfahren
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Ein Prozess kostet bei mir aktuell 89€.
Zukünftiges…
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Die NeuroDeeskalation wurde 2007 von Dr. Christoph Göttl, einem österreichischen Kinder- und Jugendpsychiater mit Spezialisierung auf Traumatherapie, entwickelt. Sie entstand aus seiner Arbeit in einer Klinik, in der häufig Zwangsmaßnahmen und Fixierungen zum Einsatz kamen. Göttl suchte nach einem alternativen Ansatz, der auf neurobiologischen Erkenntnissen, Bindungstheorie, Traumatheorie und Körperpsychotherapie basiert. 2015 gründete er gemeinsam mit seinem Team das Zentrum „Ressourcenreich“ in Graz, Österreich, und etablierte die NeuroDeeskalation als internationale Bewegung.
NeuroDeeskalation betrachtet Eskalationen nicht als Störungen, sondern als Ausdruck von Überlebensreaktionen im Nervensystem. Sie zielt darauf ab, Menschen aus dem Bedrohungssystem zurück ins Bindungssystem zu führen, unabhängig von Alter, Intelligenz oder mentalem Zustand. Der Schlüssel liegt in der Haltung der Fachkräfte. Durch eigene Selbstregulation und bewusste Körperhaltung können sie Sicherheit vermitteln und Eskalationen präventiv oder in der Krise unterbrechen. Dieser Ansatz ist besonders wirksam bei Menschen mit Bindungstraumatisierungen, da er die neurobiologischen Grundlagen von Eskalationen berücksichtigt und bindungsfördernde Interventionen einsetzt.
Die Methode wird in verschiedenen Bereichen angewendet, darunter Kinder- und Jugendhilfe, Psychiatrie, Forensik sowie in Schulen und sozialen Einrichtungen. Sie fördert eine respektvolle und traumasensible Begegnung, die über klassische Deeskalationsstrategien hinausgeht und langfristige Bindungsprozesse unterstützt.
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Die Polyvagaltheorie wurde von Stephen Porges in den 1990er Jahren entwickelt. Sie erweitert das klassische Verständnis des autonomen Nervensystems (ANS), das traditionell in sympathisch („Kampf oder Flucht“) und parasympathisch („Ruhe und Verdauung“) unterteilt wurde. Porges stellte fest, dass der Vagusnerv—der Hauptnerv des parasympathischen Systems—zwei unterschiedliche Äste hat, die jeweils verschiedene Reaktionen auf Stress und Sicherheit steuern.
Traumatisierte Menschen zeigen oft eine überaktive dorsale Vagusreaktion (Abschalten) oder überaktive sympathische Reaktionen (Hyperarousal).
Das Verständnis der Polyvagaltheorie hilft Coaches und Therapeuten, körperliche Zustände zu erkennen, bevor emotionale oder verhaltensbezogene Symptome sichtbar werden.
Therapeutische Ansätze können gezielt darauf abzielen, den ventralen Vagus zu aktivieren, um Sicherheit, soziale Verbundenheit und Selbstregulation wiederherzustellen.
Die Polyvagaltheorie liefert eine biologisch fundierte Brücke zwischen Körper, Nervensystem und Traumaheilung, was sie besonders in der Traumabegleitung und -therapie wertvoll macht.
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Die Tension & Trauma Releasing Exercises (TRE) wurden von Dr. David Berceli entwickelt. Sie entstanden aus seiner Arbeit mit Menschen in Krisengebieten und nach Naturkatastrophen, bei denen er nach körperbasierten Methoden suchte, um Trauma und Stress sicher zu verarbeiten. TRE nutzt neurogene Tremorbewegungen – ein natürliches Zittern der Muskeln –, um im Körper gespeicherte Anspannung und traumatische Energie zu lösen.
TRE wird weltweit in Traumatherapie, Coaching, Physiotherapie und Stressprävention eingesetzt und ergänzt psychotherapeutische Ansätze durch einen körperbasierten, traumasensiblen Ansatz.
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Die Methode „Ehrliches Mitteilen“ (EM) wurde von Gopal Norbert Klein, einem deutschen Traumatherapeuten, entwickelt. Sie entstand aus seiner eigenen Heilungserfahrung nach langjähriger Traumatherapie und basiert auf Erkenntnissen der Bindungsforschung, der Polyvagaltheorie und der Nervensystemregulation. Klein erkannte, dass viele Menschen aufgrund von Entwicklungstraumata in einem dysregulierten Zustand verharren, was zu destruktiven Verhaltensmustern führt. EM wurde als Selbsthilfemethode konzipiert, bei der die Nervensysteme der Teilnehmer in einen entspannten und regulierten Zustand kommen, auch ohne Therapeuten.
EM ist besonders wirksam bei der Heilung von Bindungs- und Entwicklungstraumata, da es den Teilnehmern ermöglicht, ihre inneren Vorgänge in einem sicheren Rahmen zu teilen. Durch das bewusste Mitteilen von Körperempfindungen, Gefühlen und Gedanken wird das Nervensystem reguliert, was zu einer Harmonisierung des Vagusnervs führt. Dies fördert Entspannung, soziale Offenheit und die Fähigkeit, sich selbst und anderen gegenüber authentisch zu sein. EM unterstützt somit die Selbstregulation, die für die Verarbeitung von Traumata entscheidend ist.
Die Methode hat sich weltweit verbreitet und wird in lokalen Gruppen praktiziert, die sich regelmäßig treffen, um diese Form der Kommunikation zu üben. Sie fördert eine tiefere Verbindung zu sich selbst und anderen und kann langfristig zu einer positiven Veränderung im Umgang mit Traumata führen.
FAQ
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Traumasensibel zu arbeiten bedeutet, mit Achtsamkeit, Respekt und Vorsicht auf mögliche traumatische Erfahrungen zu reagieren. In einem traumasensiblen Setting werden Sicherheit, Selbstbestimmung und eine vertrauensvolle Atmosphäre in den Vordergrund gestellt. Ziel ist es, Re-Traumatisierungen zu vermeiden und Menschen auf ihrem individuellen Weg in ihrem Tempo zu begleiten
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Eine Sitzung beginnt mit dem Formulieren eines Anliegensatzes – das ist ein Satz, der ein inneres Thema oder eine Frage ausdrückt. Dieser Satz wird dann im Rahmen eines Resonanzprozesses mit Unterstützung der Begleitung erforscht. Die Sitzung kann einzeln oder in Gruppen stattfinden. Dabei steht stets der Schutz und die Eigenverantwortung des Menschen im Mittelpunkt
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IoPT ist grundsätzlich für alle Menschen geeignet, die sich selbst besser verstehen wollen – insbesondere für jene, die unter psychischen Belastungen, Beziehungsschwierigkeiten, inneren Konflikten oder den Folgen von Traumatisierungen leiden. Auch Menschen ohne klare Symptome, die sich mit ihrer Herkunft, Identität oder Geschichte auseinandersetzen wollen, profitieren häufig von der Methode.
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Ein Anliegensatz ist ein kurzer, selbst formulierter Satz, der ein persönliches Thema, eine Frage oder ein inneres Bedürfnis ausdrückt. Er dient als Ausgangspunkt für die IoPT-Arbeit und macht innere Anteile sichtbar, die anschließend in einem geschützten Rahmen erforscht werden können.
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IoPT basiert auf psychotraumatologischen und psychotherapeutischen Theorien, insbesondere den Erkenntnissen zur Bindung und zur Spaltung als Schutzmechanismus. Auch wenn sie nicht offiziell als schulmedizinisches Verfahren anerkannt ist, findet IoPT in vielen psychotherapeutischen und beraterischen Kontexten Anwendung und wird kontinuierlich weiterentwickelt.
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Die kosten variieren je nach Setting (Einzel- oder Gruppenarbeit), Dauer und Ort.
Um jedem Menschen diesen Prozess zu ermöglichen, können meine Preise aufgrund der persönlichen finanziellen Lage des Menschen unterschiedlich ausfallen.
Dabei beachte ich die finanziellen Möglichkeiten jedes einzelnen Menschen.